KI-Workflow: Plausibilitäts-Check

MANUELL

Zeitaufwand

∼90 min
pro Anlassfall

KI

Zeitaufwand

∼ 20 min
pro Anlassfall

KI-Workflow: Plausibilitäten automatisch erkennen

Einleitung

In der Buchhaltung gehen Fehler selten in den großen Fällen unter – sie entstehen im Massengeschäft: Doppelbelege, falsche Steuerschlüssel, ungewöhnliche Kontierungen, Periodenfehler. Klassische Kontrollen sind mühsam und werden oft zu spät gemacht. In Rechnungsprozessen sind doppelt bezahlte Rechnungen ein bekanntes Problem; als Richtwert werden 0,1–0,5 % doppelt bezahlte Rechnungen genannt.

Anwendungsfall

TAXPOINT erstellt eine Prüf-Queue für Auffälligkeiten, damit der Mensch nur noch die echten Ausnahmen anfassen muss:

  • Dubletten-Erkennung (ähnliche Belegnummern, gleicher Betrag, gleicher Lieferant, Varianten in Schreibweisen)

  • Plausibilitätschecks

    • Steuerbetrag passt nicht zum Steuersatz

    • Lieferant wird plötzlich anders behandelt (USt-Logik/Steuerschlüssel)

    • ungewöhnliche Sprünge (Betrag, Häufigkeit)

    • wiederkehrende Buchungen auf “neuen” Konten

  • Erklärbare Hinweise (“Warum markiert?” + Referenzbelege/History)

  • Prüfliste je Mandant/Periode: “Top Auffälligkeiten”, statt 100% Durchsicht

Warum das mit TAXPOINT DMS besser funktioniert

  • Beleg + Buchung im selben Kontext: Dubletten und Muster erkennt man am besten, wenn Belegpool, Historie und Ablage sauber zusammenlaufen.

  • Semantische Suche & Metadaten: Dubletten sind oft “fast gleich” – DMS-Kontext + KI-Ähnlichkeitssuche ist hier stärker als reine Regeln.

  • Audit Trail & Versionierung: Für Kanzleien wichtig: wer hat welche Auffälligkeit geprüft, was wurde korrigiert, welche Belege waren Grundlage.

  • BMD/DATEV-Anbindung: Auffälligkeiten können direkt als “zu klärender Fall” in den Workflow gehen, statt per Zuruf oder Excel-Liste.

  • Private KI: Prüflogik greift auf viele sensible Belegdaten zu – das muss in einem abgesicherten Setup laufen.

Ablauf

  1. Belege/Unterlagen landen in TAXPOINT (Upload/Schnittstelle/Sync)

  2. KI prüft Dubletten & Plausibilitäten und erstellt eine Ausnahmen-Queue

  3. Buchhalter:in arbeitet die Queue ab (bestätigen, korrigieren, Rückfrage auslösen)

  4. Ergebnis fließt in die Verbuchung/Revision ein (BMD/DATEV)

Zeitersparnis

  • Manuell: 30–90 Min pro Mandant/Monat (Stichproben, Suche nach “ähnlichen” Belegen, Nachrecherche, Korrekturschleifen) – bei Problemmandanten deutlich mehr.

  • Mit TAXPOINT: 10–30 Min gezielte Prüfung der markierten Ausnahmen
    Ersparnis: 20–60 Min pro Mandant/Monat plus weniger teure Nacharbeit (weil Fehler früher sichtbar werden).

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